Devotes Ficken

Irgendwo ist sie wohl meine Herrin, oder so ähnlich. Obwohl sie eigentlich gar nicht so ist, ich meine, wie man sich eine Herrin, oder Domina, oder Domse vorstellt. Sie trägt zum Beispiel kein Lack und Leder. Ich will damit nicht sagen, dass sie keine Fetisch - Klamotten hätte, sie hat durchaus welche, und sie zieht die auch an, wenn wir gelegentlich zu Partys gehen.

Und in Korsett und Overknees sieht sie geradezu verboten gut aus, ich bin dann Wachs in ihren Händen, völlig unzurechnungsfähig, ein Spielball meiner und ihrer Lüste, aber…

 

Normalerweise, also wenn wir alleine sind, dann zieht sie diese Sachen eben gerade nicht an.

Denn Karin, so heißt meine Herrin, ist nicht dumm. Ganz im Gegenteil, sie ist geradezu beängstigend intelligent. Manchmal denke ich, sie liest in mir, wie in einem offenen Buch.

Und, Karin weiß genau, was sie will.

Einfach gesagt, sie will, dass ich ihr diene. Sie setzt voraus, dass meine Bemühungen auf dieses Ziel gerichtet sind. Natürlich weiß sie auch, dass ich ein egoistischer kleiner Scheißer bin, der in Wahrheit nur seine eigene Geilheit im Kopf hat, egal, wie oft ich das Gegenteil beteuere, aber sie ist konsequent genug, mich hier schmerzhaft zu begrenzen.

Was mich nur noch geiler macht und mich tiefer und tiefer in ihre Fänge treibt.

Ich sagte bereits, sie ist nicht dumm.

 

So mag es nun vielleicht etwas verständlicher sein, warum Karin in der Zeit unserer Intimität eben gerade keine Fetischkleidung trägt. Sie möchte sich im Fokus meiner Begierde sehen und nicht ihre Fetischkleidung, die mich automatisch auf eine zugegebenermaßen dumpfe Art in Ekstase versetzt.

Und so trägt sie zumeist nur einen nachlässig geschlossenen Morgenmantel aus Seide, wenn sie sich mir widmet, zumindest anfänglich, denn eigentlich liebt sie es, nackt zu sein.

Ich denke, Du hast jetzt eine ungefähre Vorstellung, wer Karin nun ist, und wenn nicht, dann gebe ich Dir noch einige Details: Karin ist wenige Jahre älter als ich, sie lebt alleine und empfängt mich nur an den Wochenenden, wo ich dann auch bei ihr übernachten darf. Karin ist schlank und auf eine natürliche Art elegant, die sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Ihre Augen sind von einem strahlenden Blau, ein seltsamer Kontrast zu ihren dunklen, fast schwarzen Haaren, die sie gerne offen trägt. Ich sagte schon, dass sie mich restlos durchschaut, wenn sie mich ansieht, dann fühle ich mich quasi von dem blauem Licht ihrer Augen durchleuchtet, aber sie sieht in mich und lächelt, warm und spöttisch zugleich.

Ich bin also, Du hast es längst erkannt, Wachs in ihren Händen und ihr restlos verfallen.

Nun gut.

 

Wir ficken auch. Sie fickt nicht mich, sondern ich ficke tatsächlich sie. Doch ist es so, dass sie die Zügel dabei keine Sekunde aus der Hand gibt, im übertragenen Sinne jedenfalls nicht, denn natürlich gibt sie sich hin, wenn nicht mir, so doch zumindest dem Fick, in der letzten Phase, bevor sie kommt, schließt sie auch die Augen. Ich sehe letzteres als einen köstlich anrührenden Vertrauensbeweis an, und in diesen Augenblicken bin ich hellwach und bemüht, ihr zu Gefallen zu sein, und ihre Lust ist so schön anzusehen, dass ich…

 

 

"Komm her, Sklave."

Sie benutzt das altertümliche Wort ganz beiläufig, und doch mit einer leichten, trägen Betonung, die mich ganz eigentümlich berührt.

Es ist Samstag, am späten Vormittag, die Sonne scheint durch die Sprossenfenster in ihre Altbauwohnung, und auf dem Sessel, den Karin nun ansteuert, leuchtet ein helles Viereck aus Licht.

"Komm her, Sklave, und zieh dich aus."

Karin öffnet ihren Morgenmantel, den dünnen, seidigen mit den gestickten chinesischen Vögeln darauf, und sie setzt sich in den Sessel, die Schenkel geschlossen, noch, und die bloßen Füße mit den dunkelroten Nägeln nebeneinander stehend.

Ich ziehe mich also aus, den Blick nicht von ihr lassend, Karin ist selbstbewusst, obwohl sie nicht mehr ganz jung ist, setzt sie sich meinen Blicken im gnadenlosen Sonnenlicht ohne weiteres aus, und ich finde sie betörend schön, ihre Brüste, die halbkugelig und auch etwas schwer sind, aber mit den ausgeprägten Warzen so weiblich wirken, dass ich sie dauernd küssen möchte, was ich ohne Karins ausdrückliche Erlaubnis aber nie tun würde. Ihr Bauch, ihre Schenkel, ihre Beine, nicht mehr jugendlich, aber so weiblich und von einer so eindeutigen Identität, dass ich sie aus Hunderten als zu Karin gehörend heraus finden könnte.

"Träumst du, Sklave?"

Ihre Stimme ist weich, doch gleichsam mit einem metallischen Unterton, und so beeile ich mich schuldbewusst, aus meinen Kleidern zu steigen.

Karin mustert mich.

"Du hast ein bisschen abgenommen."

Mein Körper ist seit einiger Zeit gänzlich enthaart, eine durch und durch schmerzhafte Prozedur, der ich mich auf ihr Geheiß hin unterziehe, und nach der ersten Enthaarung war ich entsetzt, wie dicklich mein Körper nun aussah. Und da Karin meinen unangenehmen Eindruck ohne weiteres bestätigte, beeilte ich mich in der folgenden Zeit, abzunehmen und meine vernachlässigten Muskeln wieder in Form zu bringen.

Ich nehme ihre Bemerkung als Anerkennung, und auf  einen Wink ihrer Augen hin gehe ich zu ihr und sinke vor ihrem Sessel auf die Knie.

Sie nimmt eine dünne, mir wohlbekannte Kette aus der Tasche ihres Morgenmantels, sie ist etwa einen Meter lang und an einem Ende Y - förmig, mit zwei Karabinerhaken an den letzten Kettengliedern, und diese Verschlüsse passen perfekt an die beiden Ringe, die meine Brustwarzen seit einiger Zeit durchbohren. Karin befestigt sie daran, ein Ritual, das unserem Ficken unweigerlich vorausgeht. Dann steht sie auf. Ich verharre in meiner knienden Stellung vor dem Sessel, zum Einen, weil ich keine anderslautenden Befehle habe, zum anderen, weil ich weiß, was nun folgt. Karin geht nun um mich herum, ich kann sie nicht sehen, da ich geradeaus auf den Sessel starre, auf dessen Sitzfläche nun der achtlos abgestreifte Morgenmantel liegt. Sie ist jetzt hinter mir und etwas Schmales berührt mit leichtem Druck meinen Hintern. Ich verstehe diese Aufforderung ohne weiteres, zwischen den Polstern der Sessellehne steckt für gewöhnlich ein Rohrstock, und dessen Spitze drückt jetzt gegen meine Haut. Ich folge dem Druck also und lege mein Gesicht auf die Sitzfläche, meine Wange auf den Stoff des Mantels gebettet, atme ich ihren Duft ein. Ich kreuze die Handgelenke hinter dem Rücken und warte auf den Schmerz.

"Bist du bereit, Sklave?"

Träge, ein fast schleppender Tonfall.

"Ja, Herrin"

Warum klinge ich immer so winselnd in diesen Augenblicken? Ich möchte dienen, aber selbstbewusst, meiner Herrin würdig, und doch klinge ich unweigerlich wie ein Hündchen, das gerade in die Ecke geschissen hat und erwischt worden ist.

Mein Gedanke, meine Unaufmerksamkeit wird jäh unterbrochen, der Rohrstock pfeift und klatscht auf meinen Hintern. Der Schmerz ist grell, als er abflaut, stoße ich den angehaltenen Atem wieder aus und entspanne meinen durchgebogenen Rücken wieder.

"Ein 'Danke, Herrin'?"

Weder fordernd noch bittend, eine einfache Frage.

Ich löse also mein Gesicht von dem tröstlich duftenden Stoff und drehe meinen Kopf zur Seite, damit sie mich gut hören kann.

"Vielen Dank, Herrin"

"Bittest du mich auch?"

"Bitte schlagt mich, Herrin, wenn es Euch gefällt."

"Eine ganz und gar dumme Aussage, Sklave", ihr Tonfall ist ganz weich, fast zärtlich, "es steht außer Frage, dass ich dich schlage, wenn es mir gefällt. Die Frage ist, ob du mich darum bittest?"

"Bitte, ich hätte gerne, dass Du mich schlägst", lüge ich.

Sie durchschaut die Lüge und lacht, sie weiß, dass ich kein Masochist bin.

Der zweite Schlag, das zweite Inferno aus Schmerz, Krampf, Stöhnen und schließlich vorsichtiger Entspannung.

Sie sagt nichts, sie wartet einfach.

"Danke Herrin"

Ich spanne meinen Körper an, wappne ihn gegen den Schmerz.

"Bitte schlag mich noch einmal, Herrin"

"Gerne"

Ein gleißender Blitz in meinem Kopf. Ich habe geschrien und beiße jetzt die Zähne zusammen.

"Danke, Herrin"

Ich atme ein paar mal durch, dann mache ich mich bereit.

"Bitte schlag mich"

Die andere Backe, der Schmerz ist derselbe. Ich schreie länger, meine Beherrschung bröckelt.

Als ich wieder kann, spreche ich.

"Danke Herrin."

Meine Hände sind feucht, ich hasse das, ich will nicht schwitzig und klebrig sein.

Ich nehme meinen Mut zusammen:

"Bitte schlag mich."

Sie lacht zärtlich.

"Leidest du, mein Sklave?"

"Ja", sage ich ehrlich, dann schreie ich wieder.

Ich kann meine Handgelenke nicht mehr gekreuzt halten, ich nehme sie nach vorne und grabe meine Finger in das Polster.

Sie wartet.

"Bitte tu mit mir, was Du willst, Karin!"           

Wir wissen beide, dass es der letzte Schlag sein wird, und er ist von großer Härte.

Ich beiße in den Stoff und schreie in das Polster hinein, der Schmerz will und will nicht nachlassen. Schließlich tut er es doch, und ich bleibe noch einen Augenblick liegen, ich kann jetzt nicht sprechen, und ich will auch nicht. Die Stockspitze zeichnet zart meine Rückenlinie nach, eine leichte, tröstende Berührung.

Dann, schließlich ein Zug an der Kette, und ich muss mich aufrichten. Ich nehme die Hände wieder auf den Rücken, und Karin setzt sich wieder in den Sessel vor mich, nackt und lächelnd. Ihr Blick ist zärtlich, aber ihre Lippen sind schmal.

Mein Hintern brennt, doch die Wärme steigt mein Rückgrat hinauf. Karin lehnt sich zurück, die Kette locker in der Hand.

"Leck mir die Füße."

Das jetzt tue ich gerne, nicht nur, weil es eine herrlich demütigende Geste ist, sondern, weil ich ihre Füße einfach mag, sie sind so schön. Wiewohl ich in dieser Tätigkeit ganz aufgehe, ruckt Karin doch nach einer Weile sacht an der Kette, und ich richte mich wieder auf.

Karin öffnet die Schenkel.

"Streichle mich, Sklave"

Natürlich werde ich ihr jetzt nicht einfach in den Schritt greifen, wiewohl ich davon überzeugt bin, dass sie bereits feucht ist, ich beuge mich also über sie und beginne mit ganz zarten Berührungen an ihrem Hals, hinunter zu ihren Brüsten. Ihre Warzen richten sich eindrucksvoll auf, und ich zupfe beherzt an ihnen, ich weiß, dass sie eine kontrollierte Härte zu schätzen wissen. Ich sehe Karin fragend an, und sie nickt fast unmerklich. Also beuge ich mich nach vorne und nehme ihre Knospen abwechselnd, saugend, knabbernd und leckend in den Mund. Karin seufzt genießerisch. Ich weiß, dass diese Reize direkt zwischen ihre Beine fahren, aber ohne eine Geste von ihr werde ich nicht dorthin wechseln. Schließlich liegt Karins Hand auf meinem Kopf und mit einem sanften Druck dirigiert sie mich tiefer.

Auf dem Weg nach unten pflastere ich ihren Bauch mit Küssen, dann kommt der Busch. Karin beugt sich nicht der Enthaarung, warum auch, sie ist schließlich die Herrin. Ihr dunkles Vlies aus weichem Schamhaar ist sorgfältig an den Rändern gestutzt und die warmen Lippen darunter sind blank rasiert. Ich kann jetzt ihre Erregung fühlen, riechen und schmecken, und ich schwelge darin mit meinen Lippen, mit meiner Zunge, mit meiner Nase. Wieder bin ich daran, mich zu verlieren, und wieder holt mich ein Ruck an der Kette zurück in meine dienende Realität. Ich richte mich also wieder auf.

"Fick mich, Sklave."

Seine Herrin fickt man mit Bedacht.

Ich dringe also langsam in sie ein, mein Glied ist eigentlich noch nicht so weit, aber angesichts ihrer Erregung gelingt es ohne weiteres. Meine Bewegungen sind nur klein, andernfalls würde ich schließlich wieder aus ihr herausgleiten, aber Karin legt ihre Muskeln um mich und drückt in sachten Wellen. In dem Maße, wie ich hart werde, bewege ich mich ausholender, doch Karin bremst mich mit der Kette ein, als ich meiner Gier nachgeben will. Sie sieht mich unverwandt an, ich kann erkennen, wie ihr Blick über meinen Körper streift, über meine Schulter, meine Brust, meinen Bauch. Ich nehme mich zusammen und bewege mich verhaltener.

Sie ist so schön. Ein träges Raubtier, das mich beobachtet und sich seiner Leidenschaft hingibt, jederzeit bereit, zu zuschlagen. Ich unterwerfe mich, will ihr Lust bereiten, ihr dienen mit aller Aufmerksamkeit. Karin dirigiert meinen Schwanz mit kleinen Rucken an der Kette und leisen Anweisungen, sie schafft den Spagat, die Anforderungen ihrer steigenden Erregung mit meinen Nöten, mich nicht sofort ergießen zu wollen oder dürfen zu vereinigen.

Gezwungen, mich zurückzunehmen, habe ich die Muße, die Zeichen ihrer aufkeimenden Lust wahrzunehmen, die Rötung ihrer Wangen und ihres Halses, die feinen Schweißperlen, der schnelle Atem, die gespannte Bauchdecke. Doch Karins Becken bleibt unbeweglich, der Druck ihrer Muskeln ist moderat, sie weiß, dass sie mich nicht aus dem Konzept bringen darf, möchte sie meinen sofortigen Erguss vermeiden.

Aber ihr sich immer mehr verschleiernder Blick lässt mich nicht im Ungewissen, wie es um sie steht. Ich fühle eine köstliche, fast andächtige Ruhe in mir, meine Herrin in dem Wegdriften in ihre Lust beobachten zu dürfen, und schließlich schließt sie die Augen, die Hand an der Kette wird schlaff. Ich diene ihr gerne, doch weiß ich, dass ich ihrer Erregung Raum geben muss, ihr keinen Rhythmus aufzwingen darf, es ist ihre Geilheit, die führt, presst, schmiegt und fordert. Ich komme ihr nach und schließlich erreicht Karin ihren Höhepunkt, den ich als Zeuge mit ihr genießen darf, ihr Aufbäumen, ich Zucken, das langgezogene Stöhnen, während sie kommt, die verdrehten Augen, das Leuchten in ihrem Gesicht und schließlich das wohlige Erschlaffen, das lustvolle Nachzucken, das erleichterte Seufzen.

Ich verharre bewegungslos in ihr, weitere Aktivitäten würde sie jetzt ungnädig aufnehmen, so warte ich. Schließlich schlägt sie die Augen auf und lächelt.

"Leg dich auf den Boden, Sklave."

Ich verlasse also ihren warmen Schoß und lege mich gehorsam auf den Boden, auf den Rücken. Sie steht auf, kommt zu mir, steht nackt über mir und sieht auf mich herunter.

"Göttin", flüstere ich, heiser vor Erregung.

Sie setzt ihren Fuß auf mein Glied und drückt es gehen meine Bauchdecke.

Meine Wahrnehmung beginnt sich zu trüben.

"Göttin", wiederhole ich, sabbernd, winselnd, würdelos.

Sie kniet, ist über mir, ihr Gesicht, ihre Brüste ganz nah, und ihre Hand wichst meinen Schwanz mit hartem Griff. Ich bin nur noch ein keuchendes, schreiendes Etwas, Göttin, ich bin Deins, sie wichst mich fast schmerzhaft, oh, oh, bitte mehr und noch mehr, meine Herrin, meine Göttin, ich bete Dich an, bitte hör nicht auf, bitte, bitte, lass mich kommen, ich bitte Dich, ich bete Dich an, du bist so schön, verzeih mir, dass ich Dich so schweinisch begehre, verzeih meinen aufdringlichen Schwanz, mein Sabbern und mein Keuchen, ich bin Deiner nicht würdig, aber oh, oh, es steigt in mir auf, es zieht mit bis in den Rücken, gleich, ich kann es nicht halten, oh, Göttin, ich liebe Dich, Göttin, Herrin, nur für Dich, Karin, ich…

 

Die Göttin lacht, warm, etwas spöttisch, und der Sklave ergießt sich beklagenswert hemmungslos auf ihre göttlichen Brüste, die sie ihm huldvoll entgegenhält.

"Du Schwein", sagt sie zärtlich, als ich schließlich wieder bei mir bin.

Ich sehe meinen Samen, der langsam ihre Haut herunter rinnt.

"Du Schwein", wiederholt sie und zieht sacht an der Kette. Ich richte mich auf die Knie auf, kaure vor ihr.

"Leck mich sauber."

Aber gerne, Herrin. Alles, was Du willst.

 

      

 

 


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